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Blick hinter die Kulissen

  • Autorenbild: Nicole Braxmaier
    Nicole Braxmaier
  • 15. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit
Coaching - Training - Beratung
Coaching - Training - Beratung

Was wirklich hinter einem 2-Tage-Seminar steckt


„Für zwei Tage Seminar bekommst du aber ganz schön viel Geld!“ – ein Satz, den ich als Business Trainerin ab und zu höre. Und ja, auf den ersten Blick wirken zwei Tage im Seminarraum wie ein überschaubarer Aufwand. Doch was dabei oft unsichtbar bleibt: Diese zwei Tage sind nur die Spitze des Eisbergs.

 

Denn bevor ich überhaupt einen Seminarraum betrete, beginnt meine Arbeit Wochen im Voraus.

 

Am Anfang steht die Auftragsklärung. Gemeinsam mit dem Auftraggeber kläre ich: Worum geht es wirklich? Welche Ziele sollen erreicht werden? Welche Herausforderungen gibt es im Unternehmen? Und noch viele viele Fragen mehr.

Oft geht es dabei nicht nur um offensichtliche Themen, sondern auch um das, was zwischen den Zeilen steht.


Führungskräfte-Training
Führungskräfte-Training

Darauf folgt die Konzeption des Trainingsdesigns. Ich entwickle ein maßgeschneidertes Konzept – kein Seminar „von der Stange“. Welche Methoden passen zu den Zielen? Welche Übungen bringen echten Mehrwert? Wie schaffe ich eine Dramaturgie, die die Teilnehmer abholt, aktiviert und nachhaltig wirkt?

 

Parallel dazu laufen Abstimmungsgespräche. Inhalte werden geschärft, Erwartungen abgeglichen, manchmal auch kurzfristig angepasst. Denn ein gutes Training ist immer flexibel und nah an der Realität der Teilnehmer.

 


Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Zielgruppe. Wer sitzt eigentlich im Seminar? Welche Vorerfahrungen bringen die Teilnehmer mit? Was beschäftigt sie aktuell? Und welche Trends oder Entwicklungen sind für sie relevant? Nur wenn ich das verstehe, kann ich Inhalte wirklich wirksam gestalten.

 

Dann beginnt die Phase der Materialerstellung. Teilnehmerunterlagen werden entwickelt, Arbeitsblätter gestaltet, Präsentationen erstellt. Gleichzeitig bereite ich meine eigenen Trainerleitfäden vor – mit klaren Abläufen, Zeitplänen und Alternativen für unterschiedliche Dynamiken im Raum.


Und natürlich gehören auch die scheinbar kleinen Dinge dazu: Flipcharts gestalten, Übungen durchdenken, Materialien zusammenstellen, Räume gedanklich durchgehen. Alles mit dem Ziel, im Seminar selbst präsent sein zu können – fokussiert auf die Menschen, nicht auf die Organisation.

 

Wenn dann endlich die zwei Seminartage beginnen, läuft im Hintergrund bereits ein fein abgestimmtes System. Ich moderiere, begleite, reagiere spontan auf Situationen, passe Inhalte an und sorge dafür, dass Lernen nicht nur stattfindet, sondern auch nachhaltig wirkt.

 

Und auch danach ist die Arbeit nicht vorbei: Nachbereitung, Feedbackauswertung und oft auch Transfersicherung gehören genauso dazu.

 

Die zwei Tage, die von außen sichtbar sind, sind also nur ein kleiner Teil des Ganzen. Dahinter stehen viele Stunden – oft Wochen – an Vorbereitung, Erfahrung, Feingefühl und Leidenschaft.

 

Vielleicht ist genau das der „unsichtbare“ Teil meiner Arbeit: Aus komplexen Anforderungen ein stimmiges, lebendiges Lernerlebnis zu machen.

 

Und genau dafür brenne ich.

 

Bleibt neugierig

Eure Nicole

 
 
 

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